Mitte Mai besuchten Mitglieder des Rotary Clubs Radeberg – Schönfelder Hochland den in Radeberg ansässigen Taubblindendienst der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) e.V.. Seit 1989 engagiert sich die Einrichtung für taubblinde, mehrfachbehinderte taubblinde sowie hörsehbehinderte Menschen und bietet ihnen mit der Urlaubs- und Seelsorgestätte „Storchennest“, dem ambulant betreuten Wohnen sowie dem in Deutschland einzigartigen Botanischen Blindengarten ein Lebensumfeld, das ihnen Unterstützung im Alltag, sinnvolle Beschäftigungsangebote, gesellschaftliche Teilhabe und regelmäßigen Austausch mit nicht behinderten Menschen ermöglicht.
Der Besuch zeigte eindrucksvoll die Vielzahl der geschaffenen Angebote für Bewohner und Gäste sowie die trotz stets knapper Mittel kontinuierliche Entwicklung des Geländes in den vergangenen drei Jahrzehnten. Gleichermaßen wurde auch deutlich, dass die Einrichtung weiterhin auf Unterstützung angewiesen sein wird – sowohl zur Sicherung der Förder- und Betreuungsangebote als auch zur Umsetzung notwendiger Sanierungs- und Umbauprojekte. So läuft derzeit die Spendenaktion „Storchennest fertigbauen“, die sich dem Hauptgebäude des Areals widmet. Dieses konnte zwar Ende April übergeben werden, jedoch stehen die Sanierung von Fassade und Terrasse sowie die Gestaltung der angrenzenden Außenflächen noch aus.
Tief beeindruckt vom Gesamtansatz der Betreuung erfolgten bereits vor Ort erste Spenden der Rotary-Gäste, unter ihnen PTAI-Geschäftsführer Frank Petschow; darüber hinaus kündigten die Clubmitglieder an, die Arbeit der Einrichtung künftig als „Multiplikatoren aus Überzeugung“ weiter bekannt zu machen und zu unterstützen.
Doch dass Hilfe nicht rein monetär ausfallen muss, hatte das PTAI-Team bereits vorher bewiesen: Schon seit einiger Zeit steht es dem Taubblindendienst der EKD e.V. mit Beratungs- und Projektleistungen zur Seite und erarbeitete so erst kürzlich via Spende einen Vorentwurf für den Erweiterungsbau des Hauptgebäudes „Storchennest“.
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